Fallbeispiel BAV

Einführung eines attraktiven und finanzierbaren betrieblichen Versorgungssystems in einem vom Fachkräftemangel betroffenen Unternehmen.

Für eine Firma aus dem Bereich der Software-Entwicklung mit ca. 300 Mitarbeitern haben wir ein beitragsorientiertes und somit auch kalkulierbares Versorgungssystem zur betrieblichen Altersversorgung entwickelt, welches dem Unternehmen die Möglichkeit eröffnet hat sich als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren.

Ausgangssituation:

Trotz des Mangels an Fach- und Führungskräften und der aufwändigen Suche nach qualifiziertem Personal wurde bislang lediglich eine versicherungsförmige Lösung zur Erfüllung des Entgeltumwandlungsanspruchs vorgehalten.

Grafik Basis-Konzept BAV-neu

Handlungsempfehlung und Umsetzung: 

Implementierung Stufe I: Führungskräfteversorgung

 Die Führungskräfteversorgung beinhaltet einen arbeitgeberfinanzierten Plan mit der optionalen Möglichkeit der Mitarbeiterbeteiligung zum Aufbau einer beitragsorientierten Leistungszusage. Die Führungskräfte erhalten ein Paket aus zwei Bausteinen, bestehend aus einer Altersrentenversorgung mit Hinterbliebenenversorgung (Kapitalschutz) und einer separaten Berufsunfähigkeitsabsicherung. Durch freiwillige arbeitnehmerfinanzierte Beiträge durch Entgeltumwandlung können die Versorgungsbausteine entsprechend dem persönlichen Bedarf weiter aufgestockt werden.

 

Implementierung Stufe II: Mitarbeiterversorgung

Für die Mitarbeiter wurde ein arbeitnehmerfinanzierter Plan mit Arbeitgeberbezuschussung zugunsten einer beitragsorientierten Leistungszusage konzipiert. Der Mitarbeiter hat die Wahl, zwischen der Absicherung einer Altersversorgung mit Hinterbliebenenversorgung (Kapitalschutz) und / oder einer separaten Berufsunfähigkeitsversicherung.

Eine Gesundheitsprüfung ist unter Einhaltung von individuell ausgehandelten Höchstrentenbeträgen für die Berufsunfähigkeitsrente nicht erforderlich.

 

Implementierung Stufe III: Mitarbeiterkommunikation

Die Information der Mitarbeiter erfolgte schriftlich in Form einer Informationsbroschüre an alle Arbeitnehmer sowie durch Informationsveranstaltungen mit Workshopcharakter, wobei zuvor eine Segmentierung der Mitarbeiter vorgenommen wurde. Im Anschluss wurde eine freiwillige Einzelberatung in Form von geplanten Beratertagen angeboten, zu denen sich die Mitarbeiter anmelden konnten. Die Terminkoordination und Abstimmung mit der Firma bezüglich der Räumlichkeiten erfolgte hierbei über die B&F Consulting AG.

Durch weitere Beratertage, telefonische Hotline und E-Mail, wird die laufende Betreuung der Mitarbeiter gewährleistet.

 

Implementierung Stufe IV: Administrative Unterstützung

Neben der laufenden Betreuung der eingerichteten Verträge zu den Konzepten und der bereits bestehenden Versorgung wird die Personalabteilung ebenfalls durch ein definiertes Betreuungsteam unterstützt, welches auch abgestimmte administrative Prozesse der Personalabteilung im Bezug auf die betriebliche Altersversorgung übernimmt. Zusätzlich wurde eine Schulung der Personalabteilung und Entgeltabrechnung zum Thema der betrieblichen Altersversorgung durchgeführt, die bei Bedarf wiederholt wird.

 

Fazit: Hohe Wertschätzung in der Belegschaft – geringe Zusatzkosten für den Arbeitgeber

Durch die Einführung der Konzepte und die konsequente Information der Belegschaft konnte die Durchdringung, auch für den arbeitnehmerfinanzierten Teil erheblich gesteigert werden. Die Finanzierung der Arbeitgeberbezuschussung erfolgte nahezu kostenneutral aus der mit der Entgeltumwandlung verbundenen anteiligen Ersparnis der Sozialversicherungsbeiträge. Ferner konnte das Unternehmen durch die Implementierung der Führungskräfteversorgung eine Zufriedenheit und Bindung der Mitarbeiter erreichen und sich im Branchenvergleich als attraktiver Arbeitgeber platzieren.

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